Heimatverein Gnölbzig e.V.

Wir leben  Heimatverbundenheit





Ausblick auf das Jahr 2022.

Endlich können wir in diesem Jahr an unsere Traditionen anknüpfen und damit etwas Belebung in unser Dorf bringen. Am 16.April wird wie gewohnt das Osterfeuer um 18.00 Uhr auf dem Festplatz stattfinden.Das Sommerfest ist diese Jahr für den 02.Juli 2022 festgelegt, nähere Informationen dazu gibt es später auf dieser Seite. Den Jahresabschluß macht dann wieder das beliebte Adventsblasen in der Kirche am 26.11. 18.00 Uhr sowie die Rentnerweihnachtsfeier.Wir hoffen das alle unsere Termine und Aktivitäten im Dorf diese Jahr wie gewohnt stattfinden können.



Einladung zum Osterfeuer



Endlich ist  es soweit,dank der Hilfe vom Storchenhof Lohburg,Landrat Bauer sowie der Naturschutzbehörde ist in unserem kleinen Dörfchen wieder ein Storchennest errichtet wurden.



 



Nest an der Feuerwehr

Störche können ab sofort in Gnölbzig einfliegen
Nach dem Ärger um den Abriss des alten Horstes ist ein neuer errichtet worden.

Das neue Storchennest wurde zuerst auf dem Mast festgemacht und dieser schließlich mit entsprechender Technik hingestellt.
Das neue Storchennest wurde zuerst auf dem Mast festgemacht und dieser schließlich mit entsprechender Technik hingestellt.

Gnölbzig/MZ - Diesen Augenblick hatte Wolfgang Hellmann lange herbeigesehnt: Am Donnerstag ist endlich das neue Storchennest neben der Feuerwehr in Gnölbzig aufgestellt worden. Das wollte er natürlich nicht verpassen und daher schon früh zum Feuerwehrgebäude gekommen. „Heute ist ein schöner Tag. Ich hab fast nicht mehr dran geglaubt.“ Es betätigt ihn auch darin, dass es sich lohnt, sich für eine Sache zu engagieren, die einem wichtig ist.
Gefahr von Baum und Nest
Zusammen mit einigen anderen Storchenfreunden hatte er sich immer wieder zu Wort gemeldet, nachdem der alte Horst vor etwa anderthalb Jahren auf einer kranken Pappel entfernt worden war. Während sich aber die Verwaltung der Verbandsgemeinde Saale-Wipper und Bürgermeister Alexander Siersleben zum Handeln gezwungen sahen, weil ihrer Meinung nach vom Baum und dem Nest eine Gefahr für Passanten ausging, sahen das Hellmann, seine Frau und einige andere Gnölbziger sowie die Untere Naturschutzbehörde des Salzlandkreises anders. Die Behörde hat immer den Schutz des Storches in den Vordergrund gestellt. Aus ihrer Sicht hätte erst eine neue Brutstätte gebaut werden müssen, ehe die alte abgerissen wird.
Zeit drängte
Nun also gibt es endlich Ersatz. Dabei hätten sich die MitnetzStrom und die anderen Beteiligten kaum einen besseren Tag für das Aufstellen aussuchen können. Schließlich war es einer der stürmischsten Tage in letzter Zeit. Allerdings hätte man auch nicht mehr lange warten können, denn die ersten Störche sind ja bereits zurück aus ihrem Winterquartier. „Wir haben auch erst überlegt, ob das bei dem Wetter geht“, sagt Hartmut Bohnefeld von der Firma Elektro Bohnefeld aus Schlettau (Saalekreis). Aber schließlich war es gar nicht so stürmisch. Schon gar nicht am neuen Standort des Storchennestes.
Zusammen mit Mitarbeitern des Bauhofes in Alsleben, die das neue Nest auch vom Storchenhof Loburg geholt hatten, wurde das Vorhaben umgesetzt. Die MitnetzStrom hat dafür einen ausrangierten, aber gut erhaltenen Strommast zur Verfügung gestellt. Einen besonders schönen Mast habe er dafür ausgesucht, sagt Hartmut Bohnefeld. Der ist elf Meter lang und 800 Kilogramm schwer. Mit spezieller Technik wurde dieser aufgerichtet und gut zwei Meter im Boden versenkt und befestigt. „Der wird ewig halten“, urteilt Bohnefeld mit geübtem Blick.
Große Erfahrung
Schon mehr als 100 Storchennester habe er aufgestellt, sagt er. Die meisten davon Mitte der 1990er Jahre. Einige sind ihm besonders in Erinnerung geblieben. Zum Beispiel das Nest in Dieskau (Saalekreis). Dort saß der erste Storch im Nest - kaum, dass es stand. „Danach aber hat er sich dort nicht mehr blicken lassen“, erzählt er.
Das hofft Wolfgang Hellmann natürlich für Gnölbzig nicht. Er würde sich freuen, wenn die Störche das nigelnagelneue Nest annehmen und schon bald wieder hier brüten. Erst ein Jahr, bevor das alte Nest abgerissen wurde, waren die Störche nach Gnölbzig zurückgekehrt.





2020 war schlimm

2021 hat uns die Corona Pandemie ein wenig aus ihren Fängen gelassen-zumindest teilweise. Gleichwohl hatte das nun endende Jahr nicht nur ihre Krisen und Turbulenzen,sondern auch schöne Momente voller Glück und Freude. Mit dem Jahreswechsel von 2021 hin zu 2022 steht ein Neustart an, den du mit Freunden und Familie teilen kannst.


Leider ist es in diesem Jahr abermals nicht möglich unser geliebtes Adventsblasen in der Kirche durchzuführen.Der Heimatverein hat lange beraten und diskutiert in welchem Umfang wir die Veranstaltung durchführen können.Die aktuellen Vorgaben der letzten Woche haben uns dazu gebracht ,die Veranstaltung abzusagen.Nun gilt es die weitere schwierige Zeit gesund zu überstehen,und uns auf das neue Jahr zu freuen. Genießen Sie trotz alledem die schöne Weihnachtszeit und


Bleiben Sie Gesund



Happy End für unsere Störche ?

Es sieht so aus als ob sich das lange warten und der Einsatz für ein neues Storchennest in Gnölbzig gelohnt hat. Laut dem Zeitungsbericht ,soll bis zum Eintreffen der Störche ein neuer Horst errichtet sein-hoffen wir mal das die Stadtverwaltung Alsleben wort halten wird.



Im November gibt es nochmal gutes aus dem Dorf zu berichten.Unser Vereinsmitglied Wolfgang Hellmann hat mit fleißiger Unterstützung  seiner Frau und Kathrin Rudloff -die die Idee dazu hatte - dafür gesorgt das wir vom Verein Unteres Saaletal 2 Bänke gesponsert bekommen haben.Diese haben wir dann an einem kühlen Novembersonntag aufgestellt .Dies sollte ein weiterer Beitrag sein ,damit sich Wanderer entlang der Saale auch wohl fühlen können.



Anfang Oktober gabe es dann ein trauriges Ereignis bei uns im Dorf.Unser Gründungsmitglied Wolfgang Becker hat seinen Kampf gegen seine Krankheit leider verloren und ist am 04.10 von uns gegangen.Die Anteilnahme bei seiner Beerdigung war sehr gewaltig,so das wir hier noch mal an ihn gedenken möchten.



Dank der Coronakrise ist in diesem Jahr in unserem Dorf leider nicht viel passiert.Biss sich unser Leben wieder normalisieren konnte,war der Sommer erreicht und die Zeit zur Vorbereitung von Veranstaltungen war abgelaufen.Die Stempelstelle ,die wir im Frühjahr errichten konnten,wurde von den vorbeikommenden Touristen gut angenommen.



Das Aufstellen des Sonderstempels rückt näher

Am kommenden Dienstag ist es so weit,die Sonderstempelstelle in Gnölbzig wird eingeweiht.Oder doch nicht ganz?Dank Corona muss die offiezielle Einweihung leider ausfallen ob wohl hierfür schon alles geplant war.Fest steht ,das am Dienstag der Kasten mit dem Stempel auf den dafür hergerichteten Fuß an der Schautafel Unteres Saaletal montiert wird und somit ab dann von Fahrradfahrern und Wanderern genutzt werden kann.Die offiezielle Einweihung erfolgt dann so wie es die Corona Regeln wider zu lassen.

Foto:Gorkow

Fleißige Helfer haben den Standortfür den Stempel hergerichtet



Gibt es ein Happy End für den Gnölbziger Storch ?


Im Jahre 2014 wurde er zum ersten mal in Gnölbzig gesehen ,ein Storch hat sich eine alte Pappel am Bachweg in Gnölbzig als neues Heim auserkoren, um vielleicht sogar eine Familie zu gründen. Im Naturnah gelegenen Gnölbzig mit seinem alten Saalearm und dem anliegenden Severin muss er wohl beste Bedingungen vorgefunden haben. Seither wird er von den Anwohnern stets auf seinen Flügen und auf Futtersuche im Umkreis beobachtet und regelmäßig dabei fotografiert. So ist er ein fester Bestandteil unseres Dorfes geworden. Regelmäßig wurde dabei in den Medien über ihn berichtet. Als erstes wurden störende Zweige entfernt und eine Folie angebracht damit das Nest vor Räubern geschützt wird , damit er in aller Ruhe brüten kann. Im Jahre 2019 bekam das ganze dank fleißiger gemeinnütziger Helfer noch einmal einen Feinschliff in dem störende Äste rings um das Nest entfernt wurden um ihm einen ungehinderten Anflug auf das Nest gewähren zu können. Damals schon im Blick hatte man  das altern des Baumes und damit die Verschlechterung seines Allgemeinzustandes. Im November 2020 ging es dann ganz schnell, bei einer Begehung wurde festgestellt, der Baum stellt eine Gefahr für die Allgemeinheit dar. So wurde er kurzerhand gefällt und das Nest im Nahegelegen Bach entsorgt. Dies wurde einigen Bürgern im Dorf zum Anlass, sich um Ihren Storch zu kümmern damit er wieder ein Nest bekommt.Wie in den Medien berichtet wurde, gab es hierzu einige hitzige Auseinanderstzungen seitens den Bürgern von Gnölbzig , der Stadt Alsleben und der Naturschutzbehörde. Nun arbeitet man an einer Lösung wo man Ihm einen neuen Platz und ein neues Nest im Dorf errichten kann.  Wir alle hier hoffen , das uns dies im laufenden Jahr gelingt und wir damit unseren Storch 2021 wieder sehen werden.



Thomas Gorkow






Arbeitseinsatz des Heimatvereines an der Kirche


Am 14.November haben sich die Mitglieder des Heimatvereines an der Kirche getroffen,um die Spuren des ganzen Jahres zu entfernen.Mit vereinten Kräften wurde Rasen gemäht,Laub geharkt,Bäume verschnitten und allerhand Unrat entfernt.Im Inneren der Kirche wurden die Spuren des letzten Adventsblasens entfernt,so das jetzt der Winter kommen kann.Im nächsten Jahr hoffen dann alle auf eine Entspannung der Corona Lage um wieder  ein neues Fest in der Kirche erleben zu können.

 Quelle Gorkow


Stempelstelle in Gnölbzig ?

 

GNÖLBZIG/MZ Noch gehört Gnölbzig nicht zur touristischen Route des Salzländer Kulturstempels. Doch das wollen die Gnölbziger um Daniel Wernecke ändern. „Der Heimatverein möchte sich für den Kulturstempel bewerben“, informierte Lars Langenberg (CDU), der Vorsitzende des Kulturausschusses, in der jüngsten Stadtratssitzung in Alsleben. Die Beratungen seien schon sehr weit fortgeschritten, ergänzte Wernecke. Geht es nach dem Heimatverein, soll der Stempelkasten in der Nähe der Schautafel im Alslebener Ortsteil aufgestellt werden. Damit stünde er auf dem Grund und Boden der Stadt. Alexander Siersleben (CDU), der Bürgermeister Reinhard Schinke vertrat, sagte jedoch, dass dies kein Problem sein dürfte. „Wenn es so weit ist, dann solltet ihr einfach an uns herantreten.“

Der Salzländer Kulturstempel ist ein gemeinsames Projekt von Landkreis und Salzlandsparkasse, das an der Harzer Wandernadel angelehnt ist und vor zwei Jahren gestartet worden war. Mit insgesamt 40 Kulturstätten - darunter Schlösser, Kirchen und Denkmäler - bietet der Salzlandkreis derzeit seinen Einwohnern und Touristen eine Kulturtour der besonderen Art.

Eine Broschüre, die neben historischen und kulturellen Informationen auch Platz für die neu gesammelten Stempel enthält, gibt es für 2,50 Euro in den Filialen der Salzlandsparkasse sowie in den Tourist-Informationen. In einem Sonderheft sind zwischenzeitlich 20 weitere touristische Ziele veröffentlicht worden. Wer fleißig gesammelt hat, wird zum Kulturkonsul ernannt.

VON SUSANNE SCHLAIKIER


Leider sind wir aus der aktuellen Situation heraus nicht in der Lage das geplante Adventsblasen auf dem Festplatz in Gnölbzig durchzuführen.Der Aufwand sowie der Nutzen unserer Veranstaltung stehen in keinem Verhältnis gegenüber den aktuellen Vorgaben unserer Landesregierung diese durchführen zu wollen. So bleibt uns nur allen Freunden,Bekannten und Familien ein schönes gesundes Weihnachtsfest zu wünschen . Perspektivisch sehen wir uns gut gerüstet unsere Aufgaben im neuen Jahr erneut anzugehen, um wieder ein kulturelles Angebot in unseren Ort zu bekommen.


Aufgrund der aktuellen Situation um das Corona Virus sowie den Bestimmungen der Landesregierung sind momentan alle Veranstaltungen für diesesJahr von uns abgesagt.Aufgeschoben ist nicht aufgehoben,so sind wir bestrebt unser zehnjährigesJubiläum im Sommer 2021 nachzuholen. Sollten die Bestimmungen bzw.die Entwicklung um das Virus es erlauben würden wir zum 1.Advent  unser Adventsblasen als einzige Feier dieses Jahr durchführen.Näheres hierzu zu einem späteren Zeitpunkt

Bleiben Sie Gesund !




                        



Impressionen vom Adventsblasen 2019


 


            Da isser unser Urgestein des  Dorfes       

                 auf dem Weg zum nächsten Schub

Die Tanzmäuse  vom SV Blau-Weiß Könnern unter Leitung von Frau Hermann bei ihrem Auftritt

 Die Flying Ropes  vom SV Boxring Bernburg e.V. bei Ihrer Vorstellung mit dem Springseil .

Ohne Ihnen geht in Gnölbzig nix,die Schalmaienkapelle aus Zickeritz, mit Besuch von Cordula grün

Ohne unseren Wofgang würde es nix leckeres vom Grill geben,wie immer ist er voll in seinem Element

Auch DJ Marco trug mit seinem Arrangement zur gelungen Party bei, sinnbildlich hierfür eine gefüllte Tanzfläche





Osterfeuer


Das Wetter hat es dieses Jahr gut mit uns gemeint und anders als in anderen Gemeinden ringsherum konnten wir unser Osterfeuer wie gewohnt am Samstag Abend entzünden.Pünktlich gegen 18.00Uhr füllte sich unser Festplatz und der geselligen Party stand nichts meht im Wege.Außgelassen feierten alle bei Speiß und Trank bis in die Nacht.

Wir können dies als gelungenen Auftakt in das neue Jahr bezeichnen und bedanken uns hiermit bei den Gnölbzigern und Ihren Gästen.

Die Mühen haben sich gelohnt, Adebar hat wieder nach Gnölbzig gefunden . Momentan scheint er auf Brautschau zu sein und lässt sich wenig bei uns sehen.


 

 


Rentnerweihnachtsfeier 2018



Sommerfest 2018


  •  Aus dem Dorf für das Dorf  VEREINSLEBEN In Gnölbzig wird wieder ein Sommerfest gefeiert. Warum die Einwohner auch künftig auf den Auftritt einer Band verzichten müssen.


      VON DETLEF VALTINK


    GNÖLBZIG/MZ   -   Im   August 2012

    waren zwölf Frauen per Kremser- wagen auf einer Tour durch Gnölbzig. Der Zufall wollte es, dass neben der lustigen Jungge- sellenabschiedsfahrt gerade auch das Heimatfest in der kleinen Ge- meinde stattfand. Was lag also nä- her,  als  der  Feier beizuwohnen.

    „Als wir mit unserem Pferdewa- gen das Ortsschild passierten, waren sofort alle Feuer und Flamme. Hier hatten wir alle schon zu Grundschulzeiten einen super Aufenthalt. Soviel Herz- lichkeit und Toleranz findet man nur noch selten. Wir Mädels hat- ten einen wunderschönen Abend, mit allem was dazu gehört“, schrieb damals Anett Görke in das Gästebuch der Homepage des Heimatvereines.

      Musik und Büchsenwerfen Solch eine Zufallsbegegnung gab es am Sonnabend zum diesjähri- gen Heimatfest nicht. Doch gefei- ert wurde in Gnölbzig trotzdem ausgelassen und lange. DJ „Mar- ko“, mittlerweile ist er Stamm- gast beim Fest, sorgte für die mu- sikalische Umrahmung und da- für, dass am Abend das Tanzbein geschwungen werden konnte. Natürlich fehlte auch wieder nicht die gemütliche Kaffeetafel, für deren Ausstattung die Gnölb- ziger mit selbst gebackenen Kuchchen sorgten. Für die älteren Se- mester gab es eine Oldtimer- Traktor-Show und den Auftritt einer Schalmeienkapelle, die jün- geren konnten sich beim Ponyrei- ten, beim Büchsenwerfen oder an der Bastelstraße austoben. Den Sonntagsbraten in Form eines Kaninchens konnte man sich als Gewinner beim Preiskegeln be- sorgen.

    „Wir wollen den Gnölbzigern einfach die Möglichkeit bieten, zusammen zu feiern und gemein- sam schöne Stunden zu verle- ben“, umschreibt Daniel Wern- ecke, Vorsitzender des Heimat- vereins, das Engagement der mittlerweile 12 Vereinsmitglie- der. Dabei, das hat sich der Verein auf die Fahne geschrieben, wer- den keine finanziellen Risiken eingegangen.Natürlich haben.wir auch schon darüber nachge- dacht, mal eine Band zu engagieren“, verrät der Vereinschef. Dies kostet um die 2 000 Euro und müsste über Eintrittsgelder aus- geglichen werden. „Was aber, wenn es wie im Vorjahr regnet. Dann bleiben wir auf den Verlus- ten sitzen, und das Risiko ist uns zu groß“, gibt Daniel Wernecke ehrlich zu. Sich solch ein Vorha- ben als Zwang aufzubürden ha- ben die Gnölbziger auch nicht nö- tig. Die Einwohner kommen trotzdem und genießen die Atmo- sphäre.

    Tradition neu belebt Ursprünglich hatte sich der Ver- ein im Juli 2010 gegründet, um das Kinderfest, welches eine feste Tradition war und nach der Wen- de „eingeschlafen“ ist, wieder mit

    Leben zu erfüllen. Doch das hat nicht so richtig funktioniert. Denn die demografische Ent- wicklung hat auch um Gnölbzig keinen Bogen gemacht. So gibt es immer weniger Einwohner und damit weniger Kinder und ande- rerseits steigt der Altersdurch- schnitt der Bevölkerung. „Das sportliche Angebot konnte sich nicht etablieren. Das ist nun mal im ländlichen Raum so“, bilan- ziert Daniel Wernecke. So wurde auf ein Heimatfest umgesattelt und das Ziel ausgegeben, Festge- lände und Vereinshaus zu moder- nisieren. Dies ist mittlerweile so gut wie abgeschlossen. Immerhin nutzten fünf Familien im vorigen Jahr das Gelände bereits für gro- ße Feiern. So erfreulich dieser Zuspruch ist, für den Verein ha- ben sich damit auch neue Proble- me aufgetan. Die Unkosten für die Abwasserbeseitigung aus der Sammelgrube sind gestiegen.

    „Eventuell müssen wir über eine kleine Preissteigerung bei der Miete nachdenken“, kündigt der Vereinschef an. Die soll aber so moderat wie möglich sein.

    Denn an einem Grundsatz will und wird der Verein nicht rütteln:

    „Wir wollen für die Einwohner Möglichkeiten anbieten, die der Förderung von Kultur, des Sports und der Jugend dienlich sind. Und das so preiswert wie mög- lich“, verspricht Daniel Wernecke.